Andrea Wehner, lange Zeit selbst aktive Sportkeglerin / Nationalspielerin kommt mit Ihrem Kabarett - Programm noch einmal nach St. Leon – Rot!
Eigentlich schade Sie wäre auch als Spielerin herzlich willkommen.
Wer Sie am 20. März im Clubhaus des FC Rot erleben will oder nähere Einzelheiten zu Ihrem Programm wünscht wendet sich bitte an den Webmaster!
Bei Ihrem letzten Besuch im Februar veröffentlichte die RNZ Heidelberg nachstehende „Kritik!“
Den "klenne Unterschied“ erklärt Die fränkische Kabarettisten Andrea Wehner alias "Auguste" gastierte im Clubhaus des FC Rot
"Frau und Mann sind nicht füreinander konzipiert." Diesen Schluss zog die fränkische Kabarettistin Andrea Wehner alias "Auguste", die kürzlich im Clubhaus des FC Rot zu Gast war und ein abwechslungsreiches Programm aus Kabarett und Artistik bot. Mit teils derben, teils feinsinnigen Späßen traf Andrea Wehner genau den Geschmack der zahlreich erschienenen Zuschauer. "Dichte Atmosphäre", meinte sie später zufrieden, "davon lebt das Kabarett. "
Andrea Wehner beherrscht nicht nur "fränkisches Hochdeutsch", sondern auch andere Dialekte, zum Beispiel schwyzerdütsch und ostfriesisch. Damit konnte sie schlagfertig einem Zuschauer aus dem Norden antworten. Von Anfang an arbeitete Andrea Wehner eng mit dem "kreativen" Publikum zusammen. Und die Zuschauer machten begeistert mit: Sie stimmten in die Lieder ein, die Andrea Wehner zur Gitarre sang, beantworteten Fragen und ergänzten manchmal auch die angefangenen Sätze der Kabarettistin. Die ließ sich von den Einwürfen inspirieren. Bei einem Zuruf beschloss sie spontan: "Das nehme ich jn mein Programm auf. "
Besonders beeindruckt war das Publikum, als sie jonglierte und dazu auf der Mundharmonika spielte. Gerade im Dunkeln, mit rot leuchtenden Bällen, wirkte das großartig. Damit bewies die Kabarettistin, dass Frauen mehrere Sachen gleichzeitig bewältigen können. Das war auch das Thema ihrer Vorstellung:' der "klenne Unterschied" zwischen Mann und Frau.
Sie selbst sei noch Single, erklärte Auguste. Ihre Oma habe stets gemahnt: "Liebe vergeht, Hektar besteht." Finde man in jungen Jahren einen alten, unfruchtbaren Bauplatz, entwickle sich mit der Zeit ein schönes Grundstück. "Was aber wird aus einem gut gewachsenen jungen Mann?

Die fränkische Kabarettistin Andrea Wehner alias "Auguste" trat kürzlich im FC-Clubhaus
auf und bot ein abwechslungsreiches Programm aus Kabarett und Artistik. Foto: Pfeifer
Männer, als Jäger und Sammler, seien "generell triebiger", während Frauen für Haus und Kind zuständig seien. Männer hätten diesen "Beute-Weitblick", gerade wenn ein hübsches Mädchen vorbeikomme - gekonnt machte Auguste den glubschäugigen Gesichtsausdruck von Männern auf der Pirsch nach. Frauen hingegen verfügten quasi über Rundumsicht, und das sei etwas, das Männer nur schwer verstehen könnten: Wenn Frauen auf 15 Meter eine Spinnwebe entdeckten, aber ein gelbes Lämpchen, ganz nah, auf dem Armaturenbrett, nicht bemerkten. "Eine Frau denkt: Das ist von allein angegangen, das geht von allein auch wieder aus."
Es gebe immer noch Männer, die im Stehen pinkelten. "Wo bleibt die Gleichberechtigung? Da hat diese Alice Schwarzenegger kläglich versagt!" Auch Ergebnisse aus der Hirnforschung verwendete Andrea Wehner, um den "klenne Unterschied" zu erläutern. Zwar sei das männliche Hirn massiger, doch - und das sagten auch Männer immer wieder - "es kommt nicht auf die Größe an". Männer, als Jäger, seien von Natur aus schweigsam. Ganz im Gegensatz zu Frauen.. "Kennen Sie eine Anglerin? Die müsste taubstumm sein!" Komisch sei jedoch, dass so viele Kabarettisten Männer seien. "Zuviel weibliche Hormone", mutmaßte Andrea Wehner.
Karten lesen stelle für Frauen wirklich ein Problem dar. Vergeblich versuchte Andrea Wehner, einen Stadtplan auf- und wieder zuzuklappen - "da fängt die Frauenfeindlichkeit schon an!" Sie machte das Beste daraus, faltete einen Hut und gab Modetipps. Wie es einer Frau trotzdem gelingen könne, von München nach Hamburg und wieder zurück zu kommen, erläuterte Andrea Wehner umfassend mit Hilfe einer großen, frauentauglichen Landkarte, die ein hilfsbereiter Zuschauer für sie hielt. "Könnt ihr mir noch folgen?", fragte sie das Publikum. "Wenn nicht, fahrt ihr besser nicht mehr weiter als St. Leon." Die Zuschauer konnten nicht genug bekommen und forderten noch einige Zugaben, zu denen Andrea Wehner freilich gerne bereit war. .
INFO: Einen Wiederholungsauftritt gibt es am Sonntag, 20. März, 19.30 Uhr, im FCClubhaus. Weitere Informationen unter www.babetundauguste.de.
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